Wassersport Events – Die größten weltweit

Hinter dem Begriff Wassersport stecken eine Menge verschiedener Sportarten. Weltweit gibt es für diese Sportarten viele verschiedene Events. In diesem Artikel finden Sie Informationen zu den Sportarten & den anstehenden Wettkämpfen und Events.

Wassersport

Überblick – Was ist Wassersport?

Wassersport beinhaltet viele verschiedene Sportarten. Dabei kann man unterscheiden, ob diese:

  • auf dem Wasser
  • im Wasser
  • unter Wasser

ausgeübt werden.

Einige Sportarten sind sehr bekannt & mitunter olympisch. Andere Wassersportarten sind weniger verbreitet und gelten als Randsportarten.

Auf dem Wasser – Wassersport

Für Sportarten auf dem Wasser benötigen Sie in der Regel ein Hilfsmittel, wie bspw. ein Boot. Nur so kann der Körper über Wasser gehalten werden.

Kanu-Polo

Kanu-Polo ist seit 2005 Teil der Olympischen Spiele.

Kanu-Polo wird von zwei Mannschaften mit je fünf Spielern auf einem rechteckigen Spielfeld gespielt, das sich im offenen Wasser oder in einem Schwimmbecken befinden kann. Die Spiele werden in zwei Hälften zu je 10 Minuten ausgetragen, wobei das Ziel darin besteht, ein Tor zu erzielen, das an beiden Enden des Spielfelds über dem Wasser hängt. Der Ball beim Kanu-Polo ist der gleiche wie beim Wasserball und kann mit der Hand oder einem Paddel gesteuert werden. Endet ein Spiel unentschieden, gibt es eine Verlängerung mit Golden Goal, bei der die Mannschaft gewinnt, die als nächste ein Tor erzielt.

Das nächste große Kanu-Polo-Event sind die Olympischen Sommerspiele 2024 in Paris.

Rudern

Der moderne Rudersport als Wettkampfsport lässt sich bis ins frühe 17. Jahrhundert zurückverfolgen, als professionelle Ruderer Rennen (Regatten) auf der Themse in London, England, veranstalteten.

Rudern ist einer der ältesten olympischen Sportarten. Insgesamt gibt es 14 verschiedene Bootklassen bei Olympia im Bereich Rudern.

Ein großes Ruder-Event ist die World Rowing Masters Regatta. Sie wird vom 11. bis 15. September 2024 auf dem Brandenburger Beetzsee stattfinden. Natürlich wird Rudern als Disziplin auch bei Olympia in Paris auf der Liste stehen.

Surfen

Surfen ist ein Oberflächensport, bei dem eine Person, ein Surfer (oder zwei beim Tandem-Surfen), mit einem Brett auf dem vorderen Teil einer sich bewegenden Wasserwelle reitet, die den Surfer in der Regel in Richtung Ufer trägt. Wellen, die sich zum Surfen eignen, findet man vor allem an Meeresküsten, aber auch in stehenden Wellen im offenen Meer, in Seen, in Flüssen in Form von Gezeiten oder in Wellenbecken.

Surfen war 2020 das erste Mal olympisch in Tokyo. – Auch 2024 wird Surfen Teil der Olympischen Spiele in Paris sein. Die Surf-Wettbewerbe 2024 werden in Tahiti stattfinden.

Im Wasser – Wassersport

Bekannte Wassersportarten finden vor allem im Wasser statt. Es gibt einige Sportarten, die schon immer sehr bekannt waren und andere, die erst in den letzten Jahren mehr Beachtung bekommen haben.

Schwimmen

Schwimmen ist einer der bekanntesten Wassersportarten. Beim Schwimmen wird der Körper durch das Wasser bewegt, dabei kann das Wasser ruhig sein oder turbulent (wie bspw. im Meer). Die meisten Schwimmwettkämpfe finden allerdings in Schwimmhallen – und somit in ruhigem Wasser – statt.

Für viele ist Schwimmen ein Hobby. Tatsächlich ist Schwimmen eine der wenigen Sportarten, die Ihre Knochen & Gelenke schont, während Sie Ihre Lunge und Herz trainieren.

Es gibt eine Menge verschiedener Schwimmevents – einige auch Outdoor (oft bezeichnet als Open Water Swimming). Das größte Event im Schwimmen werden auch die Olympischen Spiele 2024 sein.

Synchronschwimmen

Synchronschwimmen oder Kunstschwimmen ist eine Sportart, bei der Schwimmerinnen und Schwimmer eine synchronisierte, choreografierte Übung zu Musik ausführen. Die Sportart wird international von der FINA geregelt und ist seit 1984 Teil des Programms der Olympischen Sommerspiele.

Seit dem 20. Jahrhundert gilt das Synchronschwimmen vor allem als Frauensport, denn bei den Olympischen Sommerspielen werden nur Duett- und Mannschaftswettbewerbe für Frauen ausgetragen. Bei internationalen, nationalen und regionalen Wettkämpfen können jedoch auch Männer teilnehmen, und die FINA hat bei den Weltmeisterschaften 2015 einen neuen Wettbewerb für gemischte Duos eingeführt. Auf Anweisung des IOC benannte die FINA die Sportart 2017 von “Synchronschwimmen” in “Kunstschwimmen” um – eine Entscheidung, die kontrovers diskutiert wurde.

Wasserball

Wasserball oder Wasserpolo wird zwischen zwei Teams im Wasser gespielt. Jede Mannschaft besteht aus 7 Spielern, die versuchen den Ball in das gegnerische Tor zu befördern. Das Wasser ist in der Regel so tief, dass die Spieler nicht stehen können – es wird also die ganze Zeit geschwommen.

Wasserball ist seit 1900 im Programm der Olympischen Spiele. – Damit war der Sport der erste Teamsport bei Olympia (neben Cricket, Rugby, Fußball, Rudern & Tauziehen). Seit 2000 gibt es Wasserball auch für Frauen bei Olympia.

Alle zwei bis vier Jahre gibt es eine Wasserball-Weltmeisterschaft für Männer. Diese wird im Rahmen der FINA World Aquatics Championships veranstaltet. Alle zwei Jahre findet außerdem ein FINA Wasserball-Weltcup statt. Seit 2002 wird eine internationale Liga organisiert – die FINA Water Polo World League.

Unter dem Wasser – Wassersport

Viele Sportarten wurden abgewandelt und finden nun auch unter Wasser statt. Die meisten dieser Sportarten sind aber nicht olympisch – teilweise gibt es auch nur wenige Events.

Sporttauchen

Sporttauchen ist eine Unterwassersportart, bei der eine offene Sporttauchausrüstung verwendet wird und die aus einer Reihe von Einzel- und Mannschaftswettkämpfen besteht, die in einem Schwimmbad durchgeführt werden und bei denen die Fähigkeiten der Wettkämpfer in der Sporttauchtechnik geprüft werden. Der Sport wurde in den späten 1990er Jahren in Spanien entwickelt und wird derzeit hauptsächlich in Europa ausgeübt. Er ist auf Französisch als Plongée Sportive en Piscine und auf Spanisch als Buceo De Competición bekannt.

Der Wettkampf M 300 m ist ein Zeitrennen über 300 m (d. h. 6 Runden in einem 50-m-Becken), das aus folgenden Aktivitäten besteht:

  • 1. Runde - Eintauchen mit dem Tauchgerät, Entfernen des Tauchgeräts in der Mitte der Runde, freier Aufstieg zur Oberfläche und Beginn des Oberflächenschwimmens mit dem Schnorchel.
  • 2. Runde - Schwimmen an der Oberfläche.
  • 3. Runde - Freitauchen zum Auffinden, Bergen und Anlegen des Tauchgeräts und Beginn des Unterwasserschwimmens mit dem Tauchgerät
  • 4. bis 6. Runde - Unterwasserschwimmen mit dem Tauchgerät.

Beim Nachttauchen muss ein Teilnehmer, der eine verdunkelte Tauchermaske trägt, innerhalb von 3 Minuten 3 Gegenstände auf dem Boden des Schwimmbeckens finden. Der Teilnehmer erhält ein Schleppseil, das nicht länger als 5 m sein darf, einen Clip zum Festbinden des Seils und einen Beutel für die gesammelten Gegenstände. Nachdem der Teilnehmer die verdunkelte Tauchmaske angelegt hat, wird er an der Oberfläche von einem Kampfrichter zu einer in der Mitte des Wettkampfplatzes verankerten Schusslinie begleitet.

Der Teilnehmer steigt dann auf den Beckenboden hinab, um mit der Suche zu beginnen. Die drei Gegenstände werden in einem Abstand von 4 Metern und in einer Entfernung von 2, 3 und 4 Metern von der Mitte der Wettkampffläche platziert. Die Teilnehmer werden nach einem Punktesystem gewertet, bei dem es Punkte für die Anzahl der gesammelten Gegenstände und für das Sammeln der Gegenstände in der schnellsten Zeit gibt.

Beim 6-kg-Tauchen muss ein 6 kg schweres Gewicht mit Hilfe eines Hebesacks vom Boden eines Schwimmbeckens an die Oberfläche gehoben werden. Der erste Teilnehmer, der diese Aufgabe erfolgreich bewältigt, ist der Sieger.

Freediving – Freitauchen

Freediving ist das Tauchen ohne Ausrüstung, bzw. ohne Sauerstoffflasche. Das bedeutet also, dass man den Atem anhalten muss.

Beispiele für Freitauchaktivitäten sind traditionelle Fischereitechniken, wettbewerbsorientiertes und nicht wettbewerbsorientiertes Freitauchen, wettbewerbsorientiertes und nicht wettbewerbsorientiertes Speerfischen und Freitauchfotografie, Synchronschwimmen, Unterwasser-Fußball, Unterwasser-Rugby, Unterwasser-Hockey, Unterwasser-Schießen und Schnorcheln. Es gibt auch eine Reihe von “Wettkampf-Apnoe”-Disziplinen, bei denen die Teilnehmer versuchen, mit einem einzigen Atemzug große Tiefen, Zeiten oder Entfernungen zu erreichen.

Historisch gesehen wurde der Begriff Freitauchen auch für das Gerätetauchen verwendet, da es im Vergleich zum Tauchen an der Oberfläche eine größere Bewegungsfreiheit bietet.

Viele weitere Sportarten unter Wasser kann man also in die Kategorie Freitauchen einordnen.

Speerfischen

Obwohl das Speerfischen weltweit eine ähnliche Aktivität ist, ist es so unterschiedlich wie die Orte, an denen es praktiziert wird.

Die Fische sind nicht überall gleich und auch die Ausrüstung, mit der sie gejagt werden, ist nicht überall gleich. Ein Beispiel dafür sind die auf den Bahamas und den Bermudas beliebten Stangenspeere und Schleudern im Vergleich zu den Speerpistolen, die überall auf dem Rest der Welt zu finden sind. Speerflinten sind auch in ihrem Design einzigartig, was oft auf die Unterschiede in den Unterwassergebieten und den Gewässern, in denen sie vorkommen, zurückzuführen ist.

Die Vorschriften für das Speerfischen und die Tauchmethoden variieren von Land zu Land und manchmal auch von Staat zu Staat.

Weltweit gibt es diverse Speerfisch-Events, olympisch ist die Sportart allerdings nicht. Vor allem in Australien gilt Speerfischen aber als beliebtes Hobby.